faust gymnasium

Große Erfolge bei "Jugend forscht"


Der 17-jährige Jonathan setzte sich gegen mehrere sehr starke Projekte der Konkurrenz durch und eroberte das begehrte Ticket zum Landeswettbewerb. Hierzu vertiefte er sich in die theoretische Informatik oder genauer: er stellte eine Kernfrage der theoretischen Informatik neu: Wo sind die Grenzen dessen, was Computer überhaupt können? Dieses so genannte "Halteproblem" geht auf den britischen Mathematiker Alan Turing zurück, der es in den 30er Jahren untersucht und damit die Fundamente der Informatik gelegt hatte. Der Elftklässler aus Staufen variierte Turings Fragestellung, übernahm dessen Beweismethode und kam damit zu eigenen Ergebnissen.
Als Dreingabe entwarf er eine speziell auf seine Fragestellung zugeschnittene Programmiersprache samt der dafür nötigen Werkzeuge - diese Leistung allein stellt eigentlich ein eigenes Projekt dar. 80 Jahre nach Turing und mit den technischen Mitteln unserer Zeit kann er damit das Problem auch praktisch demonstrieren.
Die ungewöhnliche Mischung aus theoretischer und praktischer Informatik, die glasklare Ausarbeitung des Gedankenganges und schließlich seine souveräne Präsentation überzeugten die Jury auf Anhieb. Das Faust-Gymnasium freut sich mit dem Sieger und drückt die Daumen für den Landeswettbewerb!
Auch sein Klassenkamerad Linus Hampel wusste zu beeindrucken. Er ließ seinem Erfindergeist freien Lauf und entwarf einen Schachfigurenroboter, der selbstständig die Figuren auf einem Schachbrett anordnen soll - ein ambitioniertes Vorhaben und eine beachtliche Leistung.