faust gymnasium

NwT-Studienfahrt

Am Donnerstag Morgen ging es ab Freiburg los mit dem ICE auf nach Hamburg. Von dort aus weiter mit dem Zug zum Anleger nach Dagebüll und mit der Fähre nach Amrum. Dort erwartete uns ein Bus, der uns zur Jugendherberge brachte. Nach einem leckeren Abendessen bewunderten wir einen atemberaubenden Sonnenuntergang am Strand.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück los auf eine Wanderung um die Nordspitze der Insel. Auf der Wanderung sahen wir eine Brutstätte der Zwergseeschwalbe. Für unser selbst angelegtes Aquarium sammelten wir einige Muscheln und Algen, damit sich unsere neuen Bewohner, die Krebse, dort wohlfühlen konnten. In der Zeit hier beobachteten wir, wie zum Beispiel die Muscheln das Wasser reinigten oder wir untersuchten die verschiedensten Algen unter dem Mikroskop im mobilen Faust-Labor. Als wir ankamen, aßen wir ein leckeres Mittagessen und machten uns danach wieder auf den Weg in die gleiche Richtung, konnten nun aber, im Gegensatz zum Morgen, das Meer nicht mehr sehen, da nun Ebbe war. So konnten wir unsere Wattwanderung starten. Dort hörten wir die ersten Referate, welche uns über die verschieden Situationen und Lebewesen im Watt aufklärten. Während unseres Aufenthalts dort wateten wir durch Schlick, der uns teilweise bis zu den Knien ging und liefen durch einen Priel, wodurch wir auf die Insel Föhr gelangten. Den Abend verbrachten wir noch gemeinsam am Strand und gingen dann schlafen.

Am Samstag fuhren wir wieder mit der Fähre auf die Hallig Hooge, eine Insel in der Nordsee, die bei Sturmflut überflutet wird. Auf der Bootsfahrt sahen wir sehr viele Quallen und eine paar Seehunde. Selbst die Lehrer, die schon öfters dabei gewesen waren, bemerkten, dass dieses Mal verhältnismäßig sehr viele Quallen zu sehen waren. Als Großgruppe besichtigten wir gemeinsam drei Warften und konnten danach in kleineren Gruppen die Hallig selbstständig weiter erkunden. Den Abend verbrachten wir - wie immer - am Strand.

Am nächsten Morgen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe machte zuerst eine Fahrradtour um die Insel, bei der wir beispielsweise die Dörfer Nebel und Wittdün, den Leuchtturm und einen der größten Strände Europas, den Kniepsand, besuchten. Außerdem aßen wir in Wittdün die legendären Fischbrötchen, auf Empfehlung von Herrn Marx. Währenddessen hat ein Teil der zweiten Gruppe eine Düne vor der Jugendherberge vermessen und der zweite Teil hat in drei kleineren Gruppen mithilfe von GPS-Geräten eine Schatzsuche gemacht. Am Mittag tauschten die Gruppen.

An unserem letzten Tag vor der Abreise kamen wir zu einem lang erwarteten Highlight der Amrum-Fahrt – dem Sandburgbauwettbewerb. Auch dieses Jahr hatten wir viele verschiedene und sehr kreative Burgen, jedoch kann nur eine Gruppe Sandburgbauwettbewerbgewinner 2018 werden.