Am 8. März findet die Landtagswahl in Baden-Württemberg statt, bei der erstmals auch Jugendliche ab 16 Jahren wählen dürfen. Dadurch fließen die Anliegen und Ansichten junger Menschen künftig – so die Hoffnung – noch viel direkter in die politische Debatte und in politische Entscheidungen im Parlament ein. Grund genug für die GK-Fachschaft, ein sogenanntes Speed-Dating zu organisieren.
Eingeladen waren Vertreter aller Parteien, die laut Umfragen mehr als fünf Prozent der Stimmen bei der Landtagswahl erreichen werden. Die Kandidierenden wurden auf sechs Räume verteilt, und im Zehn-Minuten-Takt strömten klassenübergreifende Schülergruppen aus der Jahrgangsstufe 10 in die Räume, um mit den Kandidierenden ins Gespräch zu kommen.
Dabei ging es nicht nur darum, die Politiker und die Politikerinnen kennenzulernen, sondern auch darum, dass die Schüler und Schülerinnen ihre Anliegen und Sorgen den Kandidierenden vortragen konnten. Die dargestellten Meinungen der Kandidierenden waren höchst unterschiedlich, und im Sinne des Pluralismus konnten die Lernenden sehr kontroverse Positionen erleben. Die eine oder andere Aussage der Kandidierenden wird im Unterricht nochmals sachlich eingeordnet.
Für die Kandidierenden gab es als kleines Dankeschön die aktuellste Ausgabe des Grundgesetzes sowie eine Origami-Blume aus historischen Grundgesetzausgaben.
Nach der Veranstaltung wurde unter den Schülern und Schülerinnen noch intensiv weiterdiskutiert. Noch haben die Jugendlichen etwas Zeit, sich zu überlegen, wo sie am 8. März ihre Wahlkreuze setzen werden.